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Restaurierung und Konservierung -
die Anwendung der Theorie am Objekt

In keinem anderen Fach ist das Zusammenspiel der beiden Disziplinen wichtiger, denn in den Werkstätten wird das in der Theorie erlernte in die Tat umgesetzt.

Das fachtechnologische Wissen z.B. über Naturharze, den Aufbau einer Politur, das Wissen über Retuschematerialien, -Techniken und -Theorien findet hier genauso seine Anwendung wie die erworbenen naturwissenschaftlichen Kenntnisse über Reinigungs- und Lösemittel, Klebstoffe und Kunstharze und Vieles mehr.




In keinem anderen Fach ist das Zusammenspiel der beiden Disziplinen wichtiger, denn in den Werkstätten wird das in der Theorie erlernte in die Tat umgesetzt.

Das fachtechnologische Wissen z.B. über Naturharze, den Aufbau einer Politur, das Wissen über Retuschematerialien, -Techniken und -Theorien findet hier genauso seine Anwendung wie die erworbenen naturwissenschaftlichen Kenntnisse über Reinigungs- und Lösemittel, Klebstoffe und Kunstharze und Vieles mehr.

Um die manuellen Fähigkeiten zu schulen, werden zunächst praktische Übungen ausgeführt und historische Fertigungs- und Dekorationstechniken erlernt. Neben Schnitz- und Vergoldungsübungen werden z.B. unter Verwendung historischer Leime und Sägefurnier Tafeln vorbereitet, mit einer handgehobelten Profilleiste versehen, bevor sie dann mit Schellack poliert werden.

Diese Arbeiten werden dann am Ende des ersten Ausbildungsabschnittes absichtlich beschädigt, um sie anschließend fachgerechtzu restaurieren. Hierbei finden dann auch schon moderne Materialien und Techniken ihre Verwendung. So werden in einem Retusche-Kurs auch Kunstharzlösungen mit lichtbeständigen Farben mittels Air-brush-Pistole auf zu retuschierende Stellen aufgebracht.

Anschließend erfolgt die weitere Ausbildung an historischen Objekten. Der Studierende wählt mit dem jeweiligen Werkstattleiter ein geeignetes Objekt aus.
Nach der Konzepterstellung und einem Werkstattgespräch beginnt die Restaurierung in den Werkstätten. Gerne wird ein Gespräch mit dem Auftraggeber ermöglicht, um auftretende Fragen zu klären und auch hier Erfahrung in der Darstellung der eigenen Arbeit zu bekommen.

Jeder Studierende restauriert im weiteren Studienverlauf verschiedene Objekte vom Anfang bis zur Fertigstellung.

Hierzu gehören selbstverständlich Möbel wie zum Beispiel eine barocke Modellkommode, ein Boulle-Objekt mit Einlagen aus Messing, Zinn und Schildpatt, aber es kann auch ein asiatisches Lackkästchen sein, das restauriert werden soll.

Außerdem wird mindestens ein farbig gefasstes Objekt im Bereich Polychromie restauriert / konserviert.

Zusätzlich sammelt man im Metallbereich Erfahrung im Umgang mit Schlüsseln, Schlössern und Beschlägen.

Von der Annahme des Objekts in den Werkstätten bis zur Auslieferung an den Auftraggeber werden die Studierenden bei allen Schritten betreut und unterwiesen. Dies dient weniger der Kontrolle, als dem wichtigen Ziel, die Studierenden zu selbstständigem und verantwortungsbewusstem Handeln anzuhalten.
   


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