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Biologie - Morphologie - Taxonomie,
pflanzliche und tierische Schädlinge



Holz ist ein natürliches Produkt und verlangt bei seiner Verwendung auch Kenntnisse über Grundlagen zur biologischen Herkunft, über Untersuchungsmethoden wie Mikroskopie oder Altersbestimmung sowie Verständnis physikalischer Eigenschaften.

Ein weiterer Studienschwerpunkt in der Biologie sind die Holzschädlinge und deren Bekämpfung.
Als Holzschädlinge werden Organismen bezeichnet, die aufgrund ihrer biologischen Eigenschaften in der Lage sind, Holz zu schädigen oder zu zerstören.
Die Bezeichnung als Schädling erfolgt, wenn bei dieser Tätigkeit vom Menschen genutztes Holz betroffen ist, welches dadurch seine Funktionsfähigkeit oder seinen Wert verliert.

Die weitaus größte Bedeutung als Holzschädlinge haben Insekten und Pilzarten. Die durch Pilze hervorgerufenen Schäden sind dabei ungleich höher, wobei auch holzverfärbende Pilze existieren, die durchaus von Nutzen sein können.



Ein durch den Grünspanbecherling (Chlorosplenium aeruginascens) grün verfärbtes Holz in einer Einlegearbeit.





Der Pilz in seiner natürlichen Umgebung.
    Das vermittelte biologische Grund- lagenwissen umfasst die Kenntnisse über die Schädlingsart, die Fähigkeit zur systematischen Zuordnung nach Art, Gattung und Familie, die Kenntnisse über den zeitlichen Entwicklungsablauf, die Generationsfolge in Abhängigkeit von den klimatischen Gegebenheiten sowie die Nahrungs- und Substratansprüche. Dabei werden neben anatomischen Erkennungs- merkmalen der Holzzerstörer auch deren Befallsmerkmale gelehrt.

Die vorbeugenden und bekämpfenden Maßnahmen gegen holzzerstörende Pilze und Insekten dienen der Erhaltung des Holzes in der jeweiligen Nutzungsform. Um als Holzrestaurator tätig zu sein, muss man deshalb Kenntnisse zum Thema Holzschutz besitzen. Studienhalte sind dabei alle möglichen physikalischen, chemischen und biologischen Bekämpfungsmethoden.





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