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Die Dokumentation -
der Nachweis von Zuständen und Maßnahmen in Schrift und Bild










„Alle Arbeiten der
Konservierung, Restaurierung ...
müssen immer von
der Erstellung
einer genauen
Dokumentation ...
begleitet sein"


(Charta von Venedig,
Artikel 16).

 


In die Dokumentation fließen die Befunde aus den unterschiedlichen, an der Fachakademie unterrichteten Disziplinen ein. Das sind die kunsthistorische Einordnung, die Ergebnisse der mikroskopischen Holzartenbestimmung ebenso wie die der Farbschichtenanalyse und die Resultate der technologischen Untersuchungen und des Restaurierungskonzeptes. Zusammen erst ergeben sie - soweit das möglich ist - ein schlüssiges Bild des Objektes im Vorzustand und nachvollziehbar die daraus resultierenden Restaurierungsmaßnahmen.

Eine komplette Dokumentation besteht aus Texten, Zeichnungen und Fotografien. Die praktischen Maßnahmen begleitende Dokumentation fordert den Restaurator so zur intensiven Auseinandersetzung mit dem Objekt. Er muss seine Tätigkeit ständig überprüfen, vorgesehene Arbeitsschritte erneut überdenken und gegebenenfalls diese auch abändern.

Das Unterrichtsziel an der Fachakademie ist es, die angehenden Restauratoren zu befähigen,
  • in einem logisch aufgebauten und gegliederten Text und
  • mit den Methoden und Techniken der digitalen Fotografie - das umfasst auch die UV-und IR-Fotografie,
  • der digitalen Bildbearbeitung und Schadenskartierung
die ihrer Verantwortung übertragenen Objekte umfassend und nachvollziehbar darzustellen.

Die theoretischen Grundlagen und notwendigen Dokumentationstechniken werden deshalb in einem eigenen Fach unterrichtet und die Studierenden während ihrer Arbeiten an den Dokumentationen permanent betreut.

Der weitere Zweck einer Dokumentation besteht darin, sowohl den erlangten Kenntnisstand über das Objekt als auch die an ihm durchgeführten Eingriffe den unterschiedlichen Interessen in Natur-, Kunst- und Kulturwissenschaften sowie nachfolgenden Restauratoren verfügbar zu machen.

Deshalb sollen die Studierenden an der Fachakademie in die Lage versetzt werden, ihre Dokumentationen oder Aspekte ihrer Arbeit einem Fachpublikum vorzustellen. Dazu werden sie in den entsprechenden Präsentationstechniken angeleitet und die Dokumentationen oder Facharbeiten dem Plenum der Fachakademie vorgetragen.



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