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Projektbericht Geigerladen (4. Tag)

4. Tag Wolfratshausen, 05.07.01

Konzeptbesprechung vor Ort mit dem Werkstattleiter der Fachakademie, Uwe Knall: Die Ladeneinrichtung soll an den zukünftigen Aufstellungsort (ein Stockwerk tiefer) gebracht werden. Die Raumsituation dort erlaubt nicht die komplette Rekonstruktion des Ladens, jedoch des größten Teils, so dass der ursprüngliche Raumeindruck nachvollziehbar sein wird.

Die Auf- und Zusammenstellung der Ladenteile, ihre Sicherung und Stabilisierung ist als erster Arbeitsschritt nach den hier festgehaltenen Vorarbeiten vorgesehen. Wie bei allen Restaurierungsarbeiten steht auch hier die Bestandsicherung im Vordergrund, die Funktionalität ist nachgeordnet, zumal es sich um ein museales Objekt handelt.



Im nächsten Schritt sind am entgültigen Aufstellungsort im Wesentlichen Teile zu ergänzen und zu retuschieren, weil die Einrichtung bei der damaligen Demontage zersägt wurde.


 

11.00 Uhr Pressekonferenz mit Vertretern der SZ, des MM des Wolfratshausener Kreisboten und des Isar-Loisach-Boten: Hubert Lüttich vom historischen Verein, Peter Struzyna, der Leiter des Kulturamtes, und Bernd Kügler für die Fachakademie stellten das Projekt vor und standen Rede und Antwort.

Nachmittags: Fotografische Aufnahmen des Gesamtensembles. Die beengte Raumsituation ließ es nicht zu, das gesamte Ensemble in einer Aufnahme zu dokumentieren. So wurde die Einrichtung von den vier Eckpunkten der Raumdiagonalen jeweils neu ausgeleuchtet und photographiert.


 

Wir fahren wieder nach Wolfratshausen!

Nach einer längeren Pause werden die Aktivitäten der Studenten der Fachakademie im Heimatmuseum Wolfratshausen fortgeführt. Nachdem mittlerweile die Räume des Museums fast fertig renoviert sind, kann mit ihrer Ausgestaltung begonnen werden. Dabei darf natürlich der Geigerladen nicht fehlen.

Die bereits gereinigte Ladeneinrichtung wird unter Verwendung der alten Verbindungen und einiger neuer Stützkonstruktionen aufgestellt. Aus Platzmangel ist nur die Präsentation ausgewählter Einrichtungsgegenstände möglich. Entsprechend der Gegebenheiten des Ausstellungsraumes wurde bereits bei unserem letzten Aufenthalt in Wolfratshausen die Anordnung der Einzelteile so gewählt, dass die museale Aufstellung der ursprünglichen möglichst nahe kommt.

 

Plan der musealen Aufstellung für die Ladeneinrichtung des sogenannten Geigerladens aus dem Heimatmuseum Wolfratshausen




Aufstellung des Geigerladens

In der Woche vom 11. bis 14. März erfolgte die Aufstellung der Inneneinrichtung des ehemaligen Geigerladens im Wolfratshausener Heimatmuseum.


Restaurierungsarbeiten am Geigerladen Das Foto zeigt Studenten der Fachakademie
bei den abschließenden Retuschearbeiten an der „Ladenbuddel".


 
Zielsetzung:

  • Aufbau eines Großteils des Ladens um eine möglichst authentische und anschauliche damalige Situation zu dokumentieren. Vor allem sollte die charakteristische Theke, die sog. "Ladenbuddel" wieder ausgestellt werden.

  • Stabilisierung der z.T. auseinandergesägten einzelnen Regalteile durch leicht zu lösende Stützkonstruktionen.

  • Zurückhaltende, museale Konservierung der Ladeneinrichtung; z.B. Niederleimen loser Teile mit Haut- und Knochenleim, reversible Retusche fehlender Fassungsbereiche mit Aquarell- und Gouachefarben, Ergänzung fehlender Holzbereiche in der Stäbchentechnik, wiederlösbare Verbindungen der einzelnen Teile

  • Anfertigung einer ausführlichen Dokumentation, in der die einzelnen Ladenteile beschrieben und fotografisch erfasst sind und in der die ursprüngliche Aufstellungssituation des Ladens rekonstruiert wird.

Am Ende der zweiten Woche stand die Ladeneinrichtung wie geplant im Ausstellungsraum:


 


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