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Projektbericht Geigerladen (1. bis 3. Tag)

1. Tag Wolfratshausen, 02.07.01

Die Teilnehmer: Barbara Detter, Sebastian Diederichs, Florian Hoyer, Julia Mindner, Daniel Scherzer, Anne Wiener und Bernd Kügler.

Nachdem wir eine detaillierte Einweisung des ehrenamtlichen Mitarbeiters Herrn Lüttich bekommen haben, konnten wir unsere Räumlichkeiten beziehen. Dort sind auch schon die ersten kleinen Komplikationen aufgetreten. Es war doch nicht so viel Platz wie eigentlich erwartet und die vorhandenen Photos und Pläne entpuppten sich als hilfreich, jedoch wenig detailliert - die Nummerierungen stimmten nicht überein.

Nach einer kurzen Lagebesprechung sind wir übereingekommen, dass es am sinnvollsten ist, wenn wir uns in drei Gruppen aufteilen. Die eine Gruppe ist für das Photographieren, die andere für die Bestandsaufnahme und die "letzte" für die Reinigung der einzelnen Objekte zuständig.



Das Bild zeigt Teile des Geiger Ladens im "Depot".

Es wurde damit begonnen, die einzelnen Teile zuzuordnen, aufzustellen und zu photographieren.

 


Währenddessen werden die Objekte neu nummeriert und eine Bestandaufnahme mit speziell für diese Aufgabe angefertigten Formblättern durchgeführt.

 


Danach werden die einzelnen Teile abgesaugt und mit einen feuchten Tuch abgewischt.



Wie auf den Bildern zu sehen, wurde wegen der schweißtreibenden Temperaturen auf dem Dachboden des Heimatmuseums auf das Tragen spezieller Arbeitsbekleidung verzichtet.



Dank der guten Vorbereitung durch Herrn Lüttich, des strukturierten Arbeitsablaufs, sowie der großzügigen Verpflegung bekommt das ganze Chaos schon eine gewisse Ordnung. Zumal dadurch langsam ein neuer Aufstellungsplan für den Geiger Laden entsteht.

 

2. und 3. Tag Wolfratshausen, 03.07.01 - 04.07.01

Heute möchte die Projektgruppe erste Ergebnisse ihrer Arbeit - unter den zugegebenermaßen provisorischen - Arbeitsbedingungen vorstellen. Ziel der geplanten ersten Woche war es, alle Teile zu erfassen, grob zu reinigen und die Ladeneinrichtung weitestgehend wieder aufzustellen. Danach soll entschieden werden welche Teile konserviert / restauriert werden sollen, um dann in die ständige Ausstellung des Museums integriert zu werden.

Wie aus dem folgenden Formblatt zu ersehen ist, wurden die Teile zunächst grob erfasst. Eine einzelne, exakte Dokumentation und Befunderstellung soll zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Alle Teile wurden sowohl digital als auch mit einer Spiegelreflexkamera fotografisch dokumentiert.

Das digitale Bild wurde gleich auf ein Laptop überspielt, um das Bild dann im Formblatt einfügen zu können, indem die wichtigsten Daten aufgenommen wurden.




Während der Arbeiten wurde eine Signatur des Schreiners entdeckt: "Carl Greimel Wolfratshausen im August 1890".

Dieser Fund bestätigt die bisherigen Altersangaben zum Geigerladen der hier im Volksmund auch "der Dallmayr von Wolfratshausen" genannt wurde.

 


Nach Studium aller uns zur Verfügung stehenden Dokumente konnte die Einbausituation des Ladens weitestgehend rekonstruiert und nachgestellt werden.







Die Gruppe beim Aufbau

 











 


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